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Fussball ☆ „Multivereinurell“ oder was?

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Multivereinurell“ oder was?

 

Das Wort gibt es gar nicht. Hat jemand einen besseren Vorschlag? Lach... .  

 

 

Ich finde einfach keinen aussagekräftigen Oberbegriff! Unsere vier Jungs spielen ab dieser Saison in drei verschiedenen Vereinen. Was sind wir nun? 

Geplant war es aber so sicher nicht. Es war sowieso nie geplant, dass unsere Kinder Fußball spielen. "Schuld" ist unser Kinderarzt, der bei irgendeiner Vorsorgeuntersuchung meinte, etwas Sport täte dem Kind gut. Wie alle Eltern, wollten wir auch nur das Beste für unsere Kinder, und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Warum Fußball? Nun ja, wir brauchten ein Allround-Paket. Jeder weiß, dass die sportliche Betätigung mit ihren fußballspezifischen Anforderungen Koordination, Schnelligkeit und Ausdauer schult. Zudem wird das Immunsystem gestärkt. Durch die Einbindung in ein Team lernen die Kinder soziales Verhalten. Sie erlernen den Umgang in einem Beziehungsgeflecht unterschiedlichster Charaktere mit verschiedensten ethnischen und sozialen Wurzeln. Sie lernen also fürs Leben und in Gemeinschaft macht schließlich alles mehr Spaß.

 

So entschieden wir uns für den Fußballsport. Es bot sich der hiesige Sportverein an und ehe wir uns versahen, waren unsere Kinder Fußballer und wir Fußballeltern. Das Hobby unserer Kinder war vom ersten Tag an auch unser Hobby. Seit 1995 sind wir nun Wochenende für Wochenende mit den Jungs unterwegs. Wir haben viel mitgemacht und erlebt. Eigentlich gibt es wenig, was wir nicht erlebt haben. Alle Querelen rund um den Sport aus Elternsicht meinen wir inzwischen zu kennen.

Auch die jetzige Situation mit den vielen Vereinen, kennen wir gut. Ob wir Eltern  damit glücklich sind? Das wird sich zeigen. Ist ja auch nicht wichtig. Eigentlich ist es ja auch egal, in welchem Verein das  Kind spielt. Hauptsache es fühlt sich wohl und erreicht seine eigenen sportlichen Ziele. Schließlich sind es keine Bundesligaspieler, keine Bundesligavereine. Vergessen wird ja leider von vielen: "Fußball ist ein Sport, der in der Freizeit ausgeübt wird, weil es ein Hobby ist."

 

Es gab für die drei Wechsel bei objektiver Betrachtung wirklich nachvollziehbare gute Gründe.  Schön war die Verabschiedung des Ältesten vom Verein bei seiner Saisonabschlussfeier.

 

Es wird spannend, wie wir das alles zeitlich wuppen. Noch sind wir gern gesehene Eltern am Spielfeldrand. Zumindest für unsere Kinder!

 

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